Nachrichten

Nachrichten aus der Naturschutzstiftung 2026

Krebsschere und Grüne Mosaikjungfer

Aktuell führen wir Kartierungen der Krebsschere (Stratiotes aloides) und der Grünen Mosaikjungfer (Aeshna viridis) durch. Die Krebsschere ist ursprünglich eine Art dynamischer Flussauen und kam früher in diversen Stillgewässern, wie z. B. Altarmen vor. Heutzutage ist die Art bei uns in der Region sehr selten.

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Dauerruferfassung der stark gefährdeten Teichfledermaus in Wilhelmshaven

Die Teichfledermaus (Myotis dasycneme) ist eine in Niedersachsen seltene und stark gefährdete Fledermausart, die wie alle Fledermausarten bei uns streng geschützt ist. Trotzdem ist sie uns manchmal näher als viele es vermuten würden, denn sie zählt zu den sogenannten gebäudebewohnenden Arten. Das heißt, dass sie ihre Wochenstubenquartiere, also die Orte, an denen sie ihre Jungen großzieht, meist in oder an Gebäuden bezieht.

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Die 90 entwickelt sich sehr gut - Naturschutzstiftung überprüft Entwicklung des Jubiläumsgewässers

Im September 2025 wurde ein Gewässer in Form einer 90 zum 90-jährigen Jubiläum des Landkreises Friesland angelegt. Nun wurde dieses Gewässer durch Mitarbeiter*innen der Naturschutzstiftung begutachtet. Das Ergebnis ist sehr erfreulich. Weniger als ein Jahr nach Anlage haben sich bereits diverse Arten angesiedelt.

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Amphibienerfassungen

Aktuell führt die Ökologische Station Jade in Trägerschaft der Naturschutzstiftung Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven an diversen Standorten in den Landkreisen Friesland, Wittmund und Wesermarsch Erfassungen der Amphibienfauna durch. Amphibien gelten weltweit als eine der am stärksten gefährdeten Organismengruppen. In Deutschland sind die Hälfte aller Arten bestandsgefährdet.

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Lachmöwen am Barghauser See auf Erfolgskurs

Im September 2024 haben wir diese künstliche Brutinsel auf dem Barghauser See ausgebracht. Im ersten Jahr 2025 brüteten dort zunächst zwei Brutpaare bzw. Nester der Lachmöwe – ein wichtiger Anfang, aber noch mit viel freier Fläche.

Nur ein Jahr später zeigt sich ein ganz anderes Bild: 2026 ist die Insel bereits dicht besetzt. Mittlerweile brüten dort rund 40 Brutpaare der Lachmöwe. Besonders spannend ist das, weil im Barghauser See traditionell bereits eine Brutinsel von Lachmöwen genutzt wird. Offenbar konnte die zusätzliche Struktur das bestehende Brutgeschehen sinnvoll ergänzen und erweitern.

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Internationaler Tag der Biodiversität: Exkursion macht Artenvielfalt auf Naturschutzfläche erlebbar

Wie in jedem Jahr feiern wir am 22. Mai den „Internationalen Tag der Biodiversität“ als einen wichtigen Anlass, um die Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten zu würdigen und zu erhalten. Aus diesem Grund möchte die Naturschutzstiftung Region Friesland – Wittmund – Wilhelmshaven in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Wittmund zu einer geführten Exkursion einladen. Sie soll im Landkreis Wittmund auf einer Fläche, auf der Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität umgesetzt wurden, stattfinden.

Ziel der Veranstaltung ist es, die Bedeutung von Biodiversität erlebbar zu machen und konkrete Naturschutzmaßnahmen vor Ort vorzustellen. Während der Exkursion erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die umgesetzten Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt. Fachkundige Mitarbeitende der Stiftung erläutern, welche ökologischen Ziele verfolgt werden und wie Lebensräume für Tiere und Pflanzen gezielt verbessert werden können.

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Erfolg für den Kiebitz: Erste Brut an unserer Maßnahme

Im vergangenen Winter haben wir von der Ökologischen Station Jade eine Pflege- und Entwicklungsmaßnahme im Vogelschutzgebiet V64 "Marschen am Jadebusen" umgesetzt - mit dem Ziel, die Brutbedingungen für Wiesenvögel zu verbessern. Im April dann die großartige Nachricht: Die Maßnahme zeigt Wirkung! Wir konnten einen brütenden Kiebitz nachweisen.

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Wildblumenwiesenförderung 2026

Mit zunehmender Tageslänge zeigt sich in der Natur wieder frisches Grün – ein sicheres Zeichen dafür, dass der Frühling vor der Tür steht. Gleichzeitig beginnt damit auch die Gartensaison. In diesem Zusammenhang unterstützt die Naturschutzstiftung Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven erneut die Anlage artenreicher Wildblumenwiesen mit regionalem Saatgut in der Stiftungsregion. In den vergangenen Jahren konnten auf diese Weise bereits rund 240.000 m² Wildblumenflächen in den Landkreisen Friesland, Wittmund und der Stadt Wilhelmshaven geschaffen werden. Davon profitieren zahlreiche Insekten wie Schmetterlinge und Wildbienen – und auch für das menschliche Auge sind die bunten Blühflächen eine große Bereicherung.

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Neue Brutflöße für die Flussseeschwalbe

Die Ökologische Station Jade in Trägerschaft der Naturschutzstiftung Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven hat am 24. und 25. Februar zwei weitere Brutflöße in ihren Betreuungsgebieten ausgebracht. Ein Floß wurde im Vogelschutzgebiet V64 „Marschen am Jadebusen“ im Landkreis Friesland installiert, ein weiteres im V11 „Hunteniederung“ in der Wesermarsch.

Mit der Maßnahme soll die in Niedersachsen als prioritär eingestufte Flussseeschwalbe gezielt gefördert werden. Durch zusätzliche, störungsarme Brutplätze sollen die Bedingungen für eine erfolgreiche Fortpflanzung verbessert werden.

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Was machen Vögel im Winter?

Der Winter ist eine besonders wichtige Zeit für viele Vogelarten. Während zahlreiche Brutvögel unsere Region im Herbst verlassen und in südlichere Gebiete ziehen, treffen gleichzeitig große Zahlen von Wintergästen aus Nordeuropa ein. Vogelschutzgebiete übernehmen in dieser Zeit eine zentrale Funktion als Überwinterungs-, Rast- und Nahrungsräume. Gerade Küsten-, Grünland- und Feuchtgebiete bieten auch im Winter geeignete Bedingungen: offene Wasserflächen, feuchte Wiesen, kurzrasiges Grünland sowie störungsarme Rückzugsräume. Diese Strukturen ermöglichen es den Vögeln, ihre Energiereserven aufzubauen und den Winter erfolgreich zu überstehen.

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Amphibien und Reptilien im Winter

Amphibien und Reptilien sind wechselwarme Tiere und können ihre Körpertemperatur nicht selbst regulieren. In der kalten Jahreszeit verfallen sie daher in eine Winterstarre, um Energie zu sparen.

Die meisten Amphibien überwintern in frostfreien Verstecken an Land, etwa in Nagerbauten, Erdlöchern, Wurzelspalten sowie unter Laub-, Holz- oder Steinhaufen. Auch altes Mauerwerk, Keller, Schächte oder Stollen bieten geeignete Winterquartiere. Einige Arten, wie Wasserfrösche sowie vereinzelt Gras- und Springfrösche und manche Molche, überwintern im Wasser am Gewässergrund im Schlamm oder unter Laub.

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