Nachrichten aus der Naturschutzstiftung 2026

Wildblumenwiesenförderung 2026

Mit zunehmender Tageslänge zeigt sich in der Natur wieder frisches Grün – ein sicheres Zeichen dafür, dass der Frühling vor der Tür steht. Gleichzeitig beginnt damit auch die Gartensaison. In diesem Zusammenhang unterstützt die Naturschutzstiftung Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven erneut die Anlage artenreicher Wildblumenwiesen mit regionalem Saatgut in der Stiftungsregion. In den vergangenen Jahren konnten auf diese Weise bereits rund 240.000 m² Wildblumenflächen in den Landkreisen Friesland, Wittmund und der Stadt Wilhelmshaven geschaffen werden. Davon profitieren zahlreiche Insekten wie Schmetterlinge und Wildbienen – und auch für das menschliche Auge sind die bunten Blühflächen eine große Bereicherung.

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Neue Brutflöße für die Flussseeschwalbe

Die Ökologische Station Jade in Trägerschaft der Naturschutzstiftung Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven hat am 24. und 25. Februar zwei weitere Brutflöße in ihren Betreuungsgebieten ausgebracht. Ein Floß wurde im Vogelschutzgebiet V64 „Marschen am Jadebusen“ im Landkreis Friesland installiert, ein weiteres im V11 „Hunteniederung“ in der Wesermarsch.

Mit der Maßnahme soll die in Niedersachsen als prioritär eingestufte Flussseeschwalbe gezielt gefördert werden. Durch zusätzliche, störungsarme Brutplätze sollen die Bedingungen für eine erfolgreiche Fortpflanzung verbessert werden.

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Was machen Vögel im Winter?

Der Winter ist eine besonders wichtige Zeit für viele Vogelarten. Während zahlreiche Brutvögel unsere Region im Herbst verlassen und in südlichere Gebiete ziehen, treffen gleichzeitig große Zahlen von Wintergästen aus Nordeuropa ein. Vogelschutzgebiete übernehmen in dieser Zeit eine zentrale Funktion als Überwinterungs-, Rast- und Nahrungsräume. Gerade Küsten-, Grünland- und Feuchtgebiete bieten auch im Winter geeignete Bedingungen: offene Wasserflächen, feuchte Wiesen, kurzrasiges Grünland sowie störungsarme Rückzugsräume. Diese Strukturen ermöglichen es den Vögeln, ihre Energiereserven aufzubauen und den Winter erfolgreich zu überstehen.

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Amphibien und Reptilien im Winter

Amphibien und Reptilien sind wechselwarme Tiere und können ihre Körpertemperatur nicht selbst regulieren. In der kalten Jahreszeit verfallen sie daher in eine Winterstarre, um Energie zu sparen.

Die meisten Amphibien überwintern in frostfreien Verstecken an Land, etwa in Nagerbauten, Erdlöchern, Wurzelspalten sowie unter Laub-, Holz- oder Steinhaufen. Auch altes Mauerwerk, Keller, Schächte oder Stollen bieten geeignete Winterquartiere. Einige Arten, wie Wasserfrösche sowie vereinzelt Gras- und Springfrösche und manche Molche, überwintern im Wasser am Gewässergrund im Schlamm oder unter Laub.

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