Libellenmonitoring Deutschland

Im Jahr 2025 wurde das Projekt Libellenmonitoring Deutschland durch die Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (GdO) und der NABU Naturschutzstation Münsterland ins Leben gerufen. Im Rahmen des Projektes wurden Methodenstandards zur standardisierten Erfassung von Libellen definiert, mithilfe derer langfristig vergleichbare Daten zur Verbreitung und der Häufigkeit von Libellen gewonnen werden sollen.

Das Monitoring erfolgt in Kooperation mit der Meldeplattform Observation.org und umfasst drei Protokolle, zwischen denen man wählen kann:

  • Transekt-Erfassung Imagines
  • Punkt-Erfassung Imagines
  • Transekt-Erfassung Exuvien

Im gleichen Transekt können sowohl Imagines, als auch Exuvien-Protokolle gelegt werden. Weiterführende Informationen sowie eine Anleitung für die Arbeit mit Observation.org sind hier zu finden:

https://www.nabu-station.de/libellenmonitoring/

Wichtig: Sollten bei den Erfassungen Libellen zur Bestimmung gekeschert oder Exuvien gesammelt werden, ist vorab eine Ausnahmegenehmigung der jeweils zuständigen Unteren Naturschutzbehörde einzuholen. Dies gilt u. U. ebenso für das ggf. notwendige Verlassen von Wegen in Schutzgebieten.

Auch in der Stiftungsregion werden bereits erste Transekte bearbeitet. Zur Teilnahme eingeladen sind grundsätzlich alle, die zur Verbesserung der Datenlage bei den Libellen beitragen wollen und sich eine Bestimmung der Arten zutrauen. Informationen zum Anmeldeprozedere können bei der Geschäftsstelle angefragt werden.

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