Die Naturschutzstiftung Friesland - Wittmund - Wilhelmshaven
Gemeinsam für Natur und Mensch.
„Gemeinsam für Natur und Mensch“
Unter diesem Motto hat es sich die 2006 als Stiftung des privaten Rechts gegründete Naturschutzstiftung zur Aufgabe gemacht, regional typische Lebensräume mit ihren Tier- und Pflanzenarten zu erhalten und zu entwickeln. Stifter sind die Landkreise Friesland und Wittmund, die kreisfreie Stadt Wilhelmshaven und das Friesische Brauhaus zu Jever. Mit diesem Schritt bekennt sich die Region Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven zu einer intensiven Kooperation im Bereich des Natur- und Landschaftsschutzes über Kreis- und Gemeindegrenzen hinweg.
Die Naturschutzstiftung setzt eigene Projekte zur Förderung der Biodiversität in der Region um und unterstützt und fördert andere Organisationen bei der Durchführung ihrer Projekte. Der Erwerb und die Betreuung von Flächen zum Zwecke des Naturschutzes gehören ebenso zu ihren Aufgaben.
Informieren Sie sich auf dieser Website über die Stiftung, ihre Projekte und Förderungen sowie Leistungen.
Aktuelles aus der Naturschutzstiftung
Start der Bauarbeiten in der Gellener Torfmöörte
Seit etwa zwei Wochen sind im FFH- und Naturschutzgebiet Gellener Torfmöörte (FFH014) schwere Maschinen unterwegs. Was für Arten und Lebensräume oft kein gutes Zeichen ist, ist hier gewollt.
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Nachtfalterexkursion am Freizeitbad Isums (Wittmund) am 12. August 2025
Am 22. Mai fand der Internationale Biodiversitätstag statt. Anlässlich dieses Tages lädt die Naturschutzstiftung am 12. August zu einer spannenden Nachtfalterexkursion in den Schlosspark Wittmund ein. Mithilfe eines sogenannten „Leuchtturms“ – einem UV-Leuchtelement mit weißem Netz – werden nachtaktive Falter angelockt, vor Ort betrachtet und fotografiert.
Ziel der Exkursion ist es, die verschiedenen Nachtfalterarten direkt vor Ort gemeinsam zu bestimmen. Eine fachkundige Begleitung erklärt dabei Wissenswertes zur Lebensweise und Bedeutung dieser oft übersehenen Insektengruppe. Alle Tiere werden selbstverständlich unversehrt wieder in die Freiheit entlassen.
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Flussseeschwalben-Monitoring
Im September letzten Jahres haben wir von der ÖSJA Brutflöße in den Landkreisen Friesland und Wesermarsch sowie der Stadt Wilhelmshaven ausgebracht. In diesem Jahr waren bereits zwei von drei Flößen erfolgreich besetzt. Auf dem dritten Floß wurden zwar keine Nester gefunden, aber immerhin Flussseeschwalben gesichtet. Für die Erfolgskontrolle sind wir - in enger Abstimmung mit den Unteren Naturschutzbehörden - mit einer Drohne über die Flöße geflogen. Auf dem ersten Foto ist eine brütende Flussseeschwalbe, auf dem zweiten Foto das Nest mit drei gut getarnten Eiern zu sehen, die perfekt mit der Umgebung verschmelzen. Wir freuen uns sehr, der in Niedersachsen als prioritär eingestuften Flussseeschwalbe helfen zu können und freuen uns, dass die Flöße schon so gut angenommen werden. Ein toller Erfolg.