Die Naturschutzstiftung Friesland - Wittmund - Wilhelmshaven
Gemeinsam für Natur und Mensch.
„Gemeinsam für Natur und Mensch“
Unter diesem Motto hat es sich die 2006 als Stiftung des privaten Rechts gegründete Naturschutzstiftung zur Aufgabe gemacht, regional typische Lebensräume mit ihren Tier- und Pflanzenarten zu erhalten und zu entwickeln. Stifter sind die Landkreise Friesland und Wittmund, die kreisfreie Stadt Wilhelmshaven und das Friesische Brauhaus zu Jever. Mit diesem Schritt bekennt sich die Region Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven zu einer intensiven Kooperation im Bereich des Natur- und Landschaftsschutzes über Kreis- und Gemeindegrenzen hinweg.
Die Naturschutzstiftung setzt eigene Projekte zur Förderung der Biodiversität in der Region um und unterstützt und fördert andere Organisationen bei der Durchführung ihrer Projekte. Der Erwerb und die Betreuung von Flächen zum Zwecke des Naturschutzes gehören ebenso zu ihren Aufgaben.
Informieren Sie sich auf dieser Website über die Stiftung, ihre Projekte und Förderungen sowie Leistungen.
Aktuelles aus der Naturschutzstiftung
Die 90 entwickelt sich sehr gut - Naturschutzstiftung überprüft Entwicklung des Jubiläumsgewässers
Im September 2025 wurde ein Gewässer in Form einer 90 zum 90-jährigen Jubiläum des Landkreises Friesland angelegt. Nun wurde dieses Gewässer durch Mitarbeiter*innen der Naturschutzstiftung begutachtet. Das Ergebnis ist sehr erfreulich. Weniger als ein Jahr nach Anlage haben sich bereits diverse Arten angesiedelt.
Amphibienerfassungen
Aktuell führt die Ökologische Station Jade in Trägerschaft der Naturschutzstiftung Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven an diversen Standorten in den Landkreisen Friesland, Wittmund und Wesermarsch Erfassungen der Amphibienfauna durch. Amphibien gelten weltweit als eine der am stärksten gefährdeten Organismengruppen. In Deutschland sind die Hälfte aller Arten bestandsgefährdet.
Lachmöwen am Barghauser See auf Erfolgskurs
Im September 2024 haben wir diese künstliche Brutinsel auf dem Barghauser See ausgebracht. Im ersten Jahr 2025 brüteten dort zunächst zwei Brutpaare bzw. Nester der Lachmöwe – ein wichtiger Anfang, aber noch mit viel freier Fläche.
Nur ein Jahr später zeigt sich ein ganz anderes Bild: 2026 ist die Insel bereits dicht besetzt. Mittlerweile brüten dort rund 40 Brutpaare der Lachmöwe. Besonders spannend ist das, weil im Barghauser See traditionell bereits eine Brutinsel von Lachmöwen genutzt wird. Offenbar konnte die zusätzliche Struktur das bestehende Brutgeschehen sinnvoll ergänzen und erweitern.