Die Naturschutzstiftung Friesland - Wittmund - Wilhelmshaven
Gemeinsam für Natur und Mensch.
„Gemeinsam für Natur und Mensch“
Unter diesem Motto hat es sich die 2006 als Stiftung des privaten Rechts gegründete Naturschutzstiftung zur Aufgabe gemacht, regional typische Lebensräume mit ihren Tier- und Pflanzenarten zu erhalten und zu entwickeln. Stifter sind die Landkreise Friesland und Wittmund, die kreisfreie Stadt Wilhelmshaven und das Friesische Brauhaus zu Jever. Mit diesem Schritt bekennt sich die Region Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven zu einer intensiven Kooperation im Bereich des Natur- und Landschaftsschutzes über Kreis- und Gemeindegrenzen hinweg.
Die Naturschutzstiftung setzt eigene Projekte zur Förderung der Biodiversität in der Region um und unterstützt und fördert andere Organisationen bei der Durchführung ihrer Projekte. Der Erwerb und die Betreuung von Flächen zum Zwecke des Naturschutzes gehören ebenso zu ihren Aufgaben.
Informieren Sie sich auf dieser Website über die Stiftung, ihre Projekte und Förderungen sowie Leistungen.
Aktuelles aus der Naturschutzstiftung
Amphibien und Reptilien im Winter
Amphibien und Reptilien sind wechselwarme Tiere und können ihre Körpertemperatur nicht selbst regulieren. In der kalten Jahreszeit verfallen sie daher in eine Winterstarre, um Energie zu sparen.
Die meisten Amphibien überwintern in frostfreien Verstecken an Land, etwa in Nagerbauten, Erdlöchern, Wurzelspalten sowie unter Laub-, Holz- oder Steinhaufen. Auch altes Mauerwerk, Keller, Schächte oder Stollen bieten geeignete Winterquartiere. Einige Arten, wie Wasserfrösche sowie vereinzelt Gras- und Springfrösche und manche Molche, überwintern im Wasser am Gewässergrund im Schlamm oder unter Laub.
Maßnahmenumsetzung im Vogelschutzgebiet V64 „Marschen am Jadebusen“
In der vergangenen Woche hat die Ökologische Station Jade (ÖSJA) im Vogelschutzgebiet V64 „Marschen am Jadebusen“ zwei Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen in der Wesermarsch umgesetzt. Im Mittelpunkt stand die Anlage von zwei Blänken, also flachen Kleingewässern im Grünland.
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Pflege- und Entwicklungsmaßnahme in Möns
Auf einem unserer Flächenkomplexe wurden im Rahmen von Kompensationsleistungen vor einigen Jahren Blänken im Grünland angelegt. In den letzten Jahren kam es leider zu einer starken Verbuschung durch Brombeeren und Gehölze, wodurch die Blänken in den Sommermonaten schneller entwässert wurden. Dies hat ihre ökologische Funktion erheblich eingeschränkt. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurden die Gehölze und das Brombeergestrüpp mit Hilfe eines Baggers entfernt.